Kunstlebensmittel – Betrug beim Essen
In der Imbissbude, im Restaurant und auch im Supermarkt, immer mehr wird Käseimitat oder Schinkenersatz an den „Mann“ gebracht. Die Mogelei mit gefälschten Lebensmittel nimmt immer mehr zu. Betrogen wird nicht nur bei Billigmarken, sondern auch bei Markenware. Schokokekse ohne Schokolade und Garnelen aus gepressten Fischeiweiß, vieles ist möglich. Gepresstes Fischmuskeleiweis in Garnelenform wurde mit Aromen schmackhaft gemacht. Die gefälschten Produkte sind aber in der Regel nicht gesundheitsschädlich. Kunstkäseprodukte haben aber auch einen Vorteil. Sie sind für Menschen mit einer Laktoseunverträglichkeit geeignet. Imitate sind nicht verboten. Der Verbraucher wird aber bei vielen Produkten bewusst getäuscht. Die Zutatenliste wird oft mit Absicht sehr klein geschrieben und wird so kaum gelesen. Analogkäse ist von echten Käse zum Beispiel bei einer Pizza kaum zu unterscheiden. Durch den Preisdruck in der Lebensmittelbranche werden immer mehr solche Produkte angeboten. Von Verbraucherzentralen wird gefordert, eine für den Kunden eindeutige Kennzeichnung und Verstöße kosequent zu ahnden. Die Lebensmittelhersteller wollen eine genauere Kennzeichnung verhindern.
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Aktualisiert am 10. September 2011
Stichworte: kunstkäse, kunstlebensmittel, lebensmittelhersteller
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